geschrieben von Mario, engagiertes Mitglied des Solawi-Projekts
Auch in diesem Jahr war die Solawi wieder bei der Schlossweihnacht in Graupa dabei – und es hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig und wirkungsvoll diese Veranstaltung für unsere Präsenz vor Ort ist.
Nach einem kurzen Schreckmoment zu Beginn („Wo sind die Kartoffeln?“) war schnell Entwarnung in Sicht: Der Keller im Weinbergweg ist nicht weit, und dank kurzfristiger Unterstützung durch viele helfende Hände stand der Stand im Handumdrehen. Beim Kartoffelschälen hätten es gern noch ein oder zwei Menschen mehr sein dürfen, aber auch das ließ sich gemeinsam bewältigen.
Die Platzierung direkt am Eingang des Geländes erwies sich als ideal. Dort wurden wir oft freundlich begrüßt: „Schau mal, hier gibt es echte Klitscher, wie bei Oma“.
Der Andrang war durchgehend hoch, die Kartoffelpuffer waren rund zwei Stunden vor Veranstaltungsende bereits verbraucht. In der Hauptzeit war der Stand mit nur drei Personen besetzt – das reichte gerade so für die Ausgabe, ließ aber kaum Spielraum für Abwasch oder kurze Pausen.
Schade war, dass dadurch nur wenig Zeit für längere Gespräche über die Solawi blieb, obwohl es durchaus interessierte Nachfragen gab. Für zukünftige Teilnahmen zeigt sich daher klar: Vier Personen sollten mindestens für die Standbetreuung eingeplant werden. Beim Auf- und Abbau hingegen hat alles sehr gut funktioniert – hier waren ausreichend helfende Hände vor Ort.
Unterm Strich bleibt die Erkenntnis: Die Schlossweihnacht ist eine wichtige und lohnende Veranstaltung, um als Solawi im Ort sichtbar zu sein und mit Menschen ins Gespräch zu kommen.
(Fotos: © LebensWurzel-Verein, Schlossweihnacht in Graupa, Dezember 2025)