Solawi-Projekt: Gemüse-Anbau in Graupa

Mach auch du mit.

Die neue Solawi-Saison beginnt am 1. April 2024 und endet am 31. März 2025.

Ernte teilen, mitwirken & mehr ...
Solidarische Landwirtschaft (Solawi)
Region Pirna & Dresden
[ökologisch I regional I saisonal I von allen Mitgliedern getragen]

(unterstützt vom LebensWurzel-Verein)


Gemüse- bzw. Nahrungsmittelbedarf online anmelden bis 10. März 2024.

Wenn du bei dem Solawi-Projekt Gemüse-Anbau in Graupa mitmachen möchtest, melde dich bitte gleich an für die neue Solawi-Saison .

Wenn du dieses Jahr noch keine Infoveranstaltung des Solawi-Projektes besucht hast, schaue bitte den Mitschnitt der Infoveranstaltung (im Stadtteilhaus Dresden – Äußere Neustadt) an. Die Präsentation dazu findest du hier.


Das Projekt orientiert sich am Konzept Solawi und ist nicht vergleichbar mit der Dresdner VG Verbrauchergemeinschaft für umweltgerecht erzeugte Produkte eG, auch nicht mit Marktschwärmer und auch nicht mit einer Gemüse-Abo-Kiste etc. ... als Mitglied des Projektes kaufst du weder Gemüse noch Nahrungsmittel, sondern finanzierst (durch deinen individuellen Solawi-Beitrag) gemeinsam mit den anderen Mitgliedern das Projekt und ermöglichst daduch (z. B. innerhalb der neuen Solawi-Saison bzw. zukünftig):

  • Belebung der stillgelegten Gärtnerei Entrich im Pirnaer Ortsteil Graupa.
  • Etablierung eines transparenten Wirtschafts- und Versorgungskonzeptes vor Ort.
    • ein gemeinsam getragenes Solawi-Projekt sowie nicht-profitorientiertes Wirtschaften
    • bedarfsorientierten, ökologischen Gemüseanbau zur Versorgung der Mitglieder
    • Kooperationen, wodurch regionale Wirtschaftskreisläufe aufgebaut und gepflegt sowie die Nahrungsmittelherstellung in der Region unterstützt wird (um z. B. den Bedarf der Mitglieder bezüglich Mehl & Co., Brot, Brötchen, Nudeln, Kartoffeln, Honig, Milcherzeugnisse, Eier, Fleisch usw. zu erfüllen)
  • Schaffung transformativer Jobs bzw. Arbeitsstellen vor Ort.
    • Beschäftigung eines kompetenten Gemüseanbauteams sowie Orgateams für das Projekt und angemessene Bezahlung (über dem Mindestlohn)
    • hierarchiearmes, selbstorganisiertes und gemeinwohlorientiertes Arbeiten der Teams
    • sukzessive Verbesserung der Arbeitsbedingungen
  • Umsetzung transformativer Organisationsformen im Rahmen des Projektes.
    • hierarchiearmes, selbstorganisiertes und gemeinwohlorientiertes (ehrenamtliches) Wirken der Mitglieder
    • jedes Mitglied kann sich einbringen und mitgestalten
  • Schutz der Natur und Förderung der Biodiversität vor Ort.
    • Nicht-Verwendung von Totalherbiziden
    • schonende, ökologische Bodenbearbeitung
    • Anbau vielfältiger, samenfester alter und neuer bio-zertifizierter Gemüsesorten
    • Anlegen von Blühstreifen und Biotopen
  • Schutz der Umwelt und Schonen von Ressourcen.
    • Nicht-Nutzung von synthetischem Dünger
    • Nicht-Nutzung von organischem Dünger, die z. B. Blut-, Haar-, Horn-, Knochenmehl usw. von Tieren aus konventioneller Massentierhaltung enthalten
    • Verwendung von „nicht-normgerechtem“ bzw. „unförmigem“ Gemüse als Nahrungsmittel
    • unverpacktes Gemüse
    • kurze Lieferwege
  • Sinnstiftende Bildungs-und Freizeitmöglichkeiten.
    • Wissen, woher das Gemüse bzw. die Nahrungsmittel kommen
    • ehrenamtliches Mitwirken, Mitgestalten, Mitgärtnern im Rahmen des Solawi-Projektes
    • Workshops, Treffen, Begegnungen, Gespräche, Feiern, Gemeinschaftsprozesse

Mit Hilfe des gemeinnützigen LebensWurzel-Vereins wird derzeit die neue Solawi-Saison (Saison 2024/2025) für das neue Solawi-Projekt Gemüse-Anbau in Graupa vorbereitet. Das Solawi-Projekt Gemüse-Anbau in Graupa ist das Nachfolgeprojekt des Projektes Solawi LebensWurzel und als langfristiges Vorhaben angedacht, dass sich in der Region Pirna & Dresden etabliert. Visionäres Ziel ist die Entwicklung der ersten Solawi-Genossenschaft in der Region Dresden & Umgebung. Der Gemüseanbau des Projektes ist bio-zertifiziert und wird von allen Mitgliedern des Projektes gemeinsam getragen.

Initiiert ist das Solawi-Projekt von ehrenamtlich engagierten Mitgliedern des gemeinnützigen LebensWurzel-Vereins – unterstützt von vielen weiteren Engagierten und Aktiven, die das Solawi-Projekt voranbringen möchten. Getragen wird es ab 1. April 2024 von allen Mitgliedern, die bei dem Projekt mitmachen (indem sie ihren Gemüse- bzw. Nahrungsmittelbedarf angemeldet haben).


Beginnend mit dem 1. April 2024 wird durch das Solawi-Projekt eine stillgelegte Gärtnerei (die ehemalige Gärtnerei Entrich) im Pirnaer Ortsteil Graupa belebt. Über den ProGraupa e. V. haben engagierte Solawi-Mitglieder bereits Kontakte innerhalb von Graupa geknüpft.

Um die ökologische Bewirtschaftung der Gärtnereifläche (und somit um den ökologischen Gemüseanbau) kümmert sich hauptberuflich ein Team, dass sich seit Oktober 2023 neu zusammenfindet – Axel, einer der bisherigen Gärtner ist weiterhin dabei.

Außerdem sollen durch Kooperationen regionale Wirtschaftskreisläufe aufgebaut und gepflegt werden, um den Bedarf der Mitglieder an weiteren Nahrungsmitteln – zusätzlich zum Gemüse – zu erfüllen).

Das Gemüse und die anderen Nahrungsmittel werden für alle Mitglieder des Solawi-Projektes ab April 2024 in Graupa in der Gärtnerei gepackt und jede Woche (voraussichtlich donnerstags) von Graupa per Kleintransporter zu den Depots in Pirna und Dresden gebracht.


Falls du Fragen hast:
solawi@lebenswurzel.org
0151 74257976