Häufige Fragen

Vielleicht findest du hier eine Antwort

Hier geben wir Antworten auf Fragen, die uns regelmäßig gestellt werden. Für noch mehr Antworten kanst Du dir hier unseren Leitfaden  »Erfolgreich Ernte teilen« herunterladen.

FAQ

  • Wann beginnt und endet eine Anbausaison?

    Wann beginnt und endet eine Anbausaison?

    Die Anbausaison beginnt am 01. April und endet am 31. März des Folgejahres. Die Mitgliedschaft endet nicht automatisch. Kündigungen müssen bis zum Ende des Kalenderjahres erklärt werden.

  • Wie ist die Verteilung organisiert?

    Wie ist die Verteilung organisiert?

    Grundsätzlich wird die Ernte wöchentlich in der Regel Donnerstags ab Hof (Schelleweg 1 · 01796 Struppen) ausgegeben. Die ErnteteilerInnengemeinschaft organisiert die Verteilung selbstverantwortlich, daher besteht auch die Möglichkeit, seinen Ernteanteil in einem von den Ernteteilenden selbst organisierten Depot in Pirna und Dresden entgegenzunehmen.
    Jede Verteilstation (Depot) hat mindestens einen Verantwortlichen, der den Mitgliedern als Ansprechpartner zur Seite steht. Mit ihm wird sich z.B. in Verbindung gesetzt, wenn:

    • der Ernteanteil einmal nicht in der regulären Öffnungszeit des Depots geholt werden kann,
    • im Urlaub der Ernteanteil an die übrigen Mitglieder des Depots verteilt werden soll,
    • von einem Lebensmittel keine ausreichende Menge mehr vorhanden war,
    • es Anregungen für eine Optimierung der Verteilung gibt,
    • eine Mitarbeit in Sachen Verteilung gewünscht ist.
  • Wozu die Mitgliedschaft im Verein?

    Wozu die Mitgliedschaft im Verein?

    Der LebensWurzel e.V. hält folgende ideelle Ziele in seiner Satzung fest:
    Der Zweck des Vereins ist die Erprobung und Durchführung von ökologischer, klimagerechter und sozialer Landbewirtschaftung, sowie die VermiAlung von Kenntnissen darüber. Dazu gehört auch die Förderung von Biodiversität und regionaler und saisonaler Ernährung, die Förderung von sozialen Beziehungen, (basis)demokraIschen und solidarischen OrganisaIonsformen, sowie die Schaffung von Bewusstsein für die Auswirkungen von Pflanzenbau, Ernährung und deren ProdukIonsweise auf Natur, Klima und Gesellschaft.

    Der Verein verfolgt in diesem Kontext insbesondere folgende gemeinnützige Zwecke:

    • die Förderung von Umwelt- und Naturschutz sowie der Landschaftspflege
    • die Förderung von Bildung und Forschung


    Die Bewirtschafter des Schellehofes haben die Verfolgung der damit verbundenen gemeinnützigen Ziele zur Bedingung gemacht, um einen Ernteanteil erhalten zu können.

    Einen Ernteanteil kann man daher nur als Mitglied des Vereins beziehen, wobei es auch möglich ist, ohne die Abnahme eines Ernteanteils Mitglied im LebensWurzel e.V. zu sein.

  • Was ist eine Geberrunde?

    Was ist eine Geberrunde?

    Die Geberrunde findet jährlich in der Hauptversammlung statt. Genau genommen gibt es meistens 3 dieser ›Runden‹, in denen die Ernteteilenden durch Gebot ihren finanziellen Beitrag erklären, mit dem sie sich an den Kosten der solidarischen Landwirtschaft mit seinen zahlreichen Facetten beteiligen möchte.
    In jeder dieser ›Runden‹ wird von jedem Ernteteilenden ein Exemplar des »Vertrages über den Bezug eines Ernteanteils« ausgefüllt und damit der monatliche Zahlbetrag eingetragen. Alle Verträge werden dann eingesammelt und die Summe aller Gebote gebildet. Wurde durch eine erste Geberrunde das notwendige Budget noch nicht erreicht, schließt sich eine weitere Runde an. Vorher wird der Fehlbetrag genannt. In der Regel kann davon ausgegangen werden, dass das Budget in der zweiten oder dritten Runde zusammenkommt.
    Der Vorteil einer Geberrunde gegenüber festgelegten Beiträgen ist, dass auch finanziell schlechter gestellten Haushalten eine Teilnahme an der SoLaWi ermöglicht wird. Darüber hinaus gibt man dem Hofteam durch den Beitrag auch eine finanzielle Wertschätzung.

  • Auf welche Bereiche erstreckt sich die Mitarbeit?

    Auf welche Bereiche erstreckt sich die Mitarbeit?

    Die Mitglieder einer solidarischen Landwirtschaft können ehrenamtlich auf dem Hof, wie auch im Rahmen der Vereinstätigkeiten mitarbeiten. Die Mitarbeit ist freiwillig.

    Die Mitarbeit im Verein meint z.B.:

    • Übernahme eines der Ämter (Vorstand, Kassenprüfer, Schatzmeister)
    • Verantwortungsübernahme für ein Depot oder Aufgaben bei der wöchentlichen Verteilung
    • Verantwortungsübernahme oder Mitarbeit in den Arbeitsgruppen (Wurzelwerke)
    • Finanzen & Recht (z.B. Planung des Haushaltes, Finanzierung von Investitionen)
    • Gemeinschaft & Kommunikation (z.B. vielfältiger Austausch der Gemeinschaft, Feste)
    • Verteilung & Depots (z.B. Organisation der Verteilung)
    • Anbau & Erzeugung (z.B. Anbauplanung, Hofentwicklung)
    • Naturschutz & Biodiversität
    • Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Durchführung von Infoveranstaltungen)
    • Entwicklung & Erfahrungsräume („Bildungsarbeit“)
    • Genusswerkstatt (z.B. Kochkurse, Erfahrungsaustausch Lebensmittelverarbeitung)
    • Hilfe bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Vereinsaktivitäten (Mitgliederversammlung, Hoffeste, Infoveranstaltungen, Kochabende, etc.)


    Die Mitarbeit auf dem Hof meint z.B.:

    • Teilnahme an regelmäßig stattfindenden Aktionstagen (Pflanz-, Pflege und Ernteeinsätze, Bauaktionen, Verschönerungsmaßnahmen, Biotopanlage, etc.)
    • Entwicklung von Konzepten und Übernahme regelmäßiger Aufgaben im Bereich der ideellen Arbeit auf dem Hof (siehe Satzung)
    • Unterstützung des Hofes bei seiner Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Welches rechtliche Gewand hat sich die Solidarische Landwirtschaft zugelegt?

    Welches rechtliche Gewand hat sich die Solidarische Landwirtschaft zugelegt?

    Die Mitglieder der ErnteteilerInnen-Gemeinschaft sind im Rahmen eines Vereins organisiert. Der Verein kooperiert mit der Schellehof GbR.
    Das Hofteam setzt sich aus den Unternehmern Elke Ehrhardt, André Türk, Christina Förster, Amelie und Joram Schneegans und den angestellten Mitarbeitern, Auszubildenden, FÖJlern, Praktikanten und freiwilligen Helfern zusammen. Vor Start der Initiative Solidarische Landwirtschaft auf dem Schellehof haben sich Elke und André nicht in der Rolle eines Arbeitgebers gesehen. Am Anfang hielten sie es für möglich, dass die ErnteteilerInnen-Gemeinschaft selbst ein Konstrukt schafft, in dem sie ihre Landwirte und Gärtner beschäftigt. Es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass die Gemeinschaft mit dieser Aufgabe anfänglich überfordert gewesen wäre. Mangels Partner, die bereit gewesen wären mit Elke und André auf Augenhöhe unternehmerisch zusammenzuarbeiten, entschieden sie sich, vorerst Mitarbeiter zu beschäftigen. Seit 1.1.2018 sind nun 3 weitere Gesellschafter hinzugekommen, so dass die unternehmerischen Aufgaben und jeweiligen Arbeitsbereiche verantwortungsmäßig aufgeteilt sind.